Unsere Reise durch Portugal

Wir lassen Lissabon hinter uns und suchen unser Glück im Hinterland von Portugal, doch nicht ohne kurz vorher einen Abstecher zum Kap Espichel zu machen.
Hier inmitten des Atlantiks thront einer der ältesten noch aktiven Leuchttürme Europas. Vor uns schlägt das kalte Meer schäumend gegen die Klippen, hinter uns breitet sich eine schon surreale Umgebung aus. Schroffe Felsen, wilde Kräuter und hier und da ein paar kleine Sträucher.
Irgendwie erinnert mich das alles hier an eine Küste, dann aber auch wieder an eine vertrocknete Felswüste. Menschen trifft man hier nur wenige.
Nach einiger Zeit steigen wir wieder ins Auto und fahren weiter. Weiter durch unzählige Orte, deren Namen wir nicht kennen und halten hier und da an, um ein paar Fotos zu schießen.
Gegen Abend erreichen wir unsere Unterkunft bei Castelo de Vide, einer abgelegenen Stadt in den Bergen. Wir haben uns nicht ganz zufällig für den beschaulichen Ort entschieden, denn am Abend sind wir auf ein kleines Konzert von Zé eingeladen.
Irgendwie verrückt: Da bucht man eine Übernachtung irgendwo auf der Welt, und nimmt am Ende an dem Leben und Schaffen eines Menschen teil, den man vorher nicht kannte. Mehr noch: Du wirst selbst ein Teil seines Lebens und ein Teil seines Freundeskreises. Wir stehen noch am Anfang unserer Reise und haben jetzt schon mehr neue Freundschaften geschlossen, als wir es uns je erträumthaben. Ich mag dieses Land.
Am nächsten Morgen geht unsere Reise weiter. Wir steigen in unser Auto und halten wieder an Orten, deren Namen wir nicht kennen und schießen einmalige Fotos.
Einfach. Wunderbar.
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